Pressemitteilung: Den kurdischen Selbstverwaltungsstrukturen in Syrien droht die vollständige Zerstörung

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Pressemitteilung, Berlin den 22.01.2026

Studie zeigt: Messbare Gesundheitsrisiken durch Pflegekräftemangel in Grenzregionen

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Stella Merendino MdB
Sprecherin für Krankenhaus- und Notfallversorgung
Fraktion Die Linke im Bundestag

und

Cansu Özedmir MdB
Außenpolitische Sprecherin
Fraktion Die Linke im Bundestag


Studie zeigt: Messbare Gesundheitsrisiken durch Pflegekräftemangel in Grenzregionen

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Seit Tagen führen die Truppen der syrischen Übergangsregierung unter Führung von Ahmed al-Scharaa massive Angriffe gegen die kurdische Bevölkerung und andere Minderheiten in Syrien. Der demokratische Selbstverwaltung, die die Kurd*innen über die letzten zehn Jahre im Nordostsyrien aufgebaut haben, droht ein gewaltvolles Ende.

Dazu sagt Cansu Özedmir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag: "Was hier geschieht, ist der Versuch einer brutalen Zerschlagung der kurdischen Selbstverwaltungsstrukturen, die im Kampf gegen den IS und andere islamistische Milizen unter höchsten Opfern aufgebaut wurden. Die demokratischen selbstverwalteten Strukturen in Nordostsyrien müssen geschützt und endlich anerkannt werden – sie sind eine der wenigen realen Perspektiven für ethnische und religiöse Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit in Syrien. Besonders alarmierend ist, dass die syrische Armee mit Unterstützung türkisch-islamistischer Milizen versucht, IS-Kämpfer aus Gefängnissen zu befreien. Laut lokalen Medien wurden dutzende IS-Gefangene freigelassen, nachdem die islamistischen Milizen die Kontrolle über das al-Maamel Gefängnis nahe der Grenze bei Deir ez-Zor im Osten Syriens übernommen hatten."

Stella schließt sich der Erklärung an: "Wer ernsthaft für Demokratie und Menschenrechte ist, steht an der Seite der Kurd:innen. Was sie über die letzten Jahre aufgebaut haben, ist beispiellos in der Region und gilt es unbedingt zu schützen. Al-Sharaa zeigt nun sein wahres Gesicht: Er ist Islamist und auch unter ihm werden die Menschen in Syrien nicht in Frieden leben können. Es ist beschämend, dass die Bundesregierung unter Merz ihm den Hof macht und ihn nach Deutschland eingeladen hat. Ihr geht es nicht um demokratische Werte und echten Frieden. Sie will al-Sharaa als bemühten Staatsmann darstellen, damit sie wieder sorgenlos nach Syrien abschieben kann. Das lehnen wir entschieden ab! Unsere vollste Solidarität gilt den Kurd:innen, den Alawit:innen, den Drus:innen, den Ezid:innen und allen Menschen, die für ein wirklich freies Syrien kämpfen."

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//Kontakt

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Stella Merendino MdB
Fraktion Die Linke im Bundestag

Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin

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Cansu Özedmir MdB
Fraktion Die Linke im Bundestag

Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Telefon: +49 30 227 70743
[email protected]