Kiezversorgung in der Novalisstraße bedroht: Investor verdrängt Praxis und Kiezladen

PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 07. Mai 2026 – Nach dem Eigentümerwechsel in der Novalisstraße 13 stehen zwei zentrale Anlaufstellen des Kiezes vor dem Aus. Massive Mietforderungen gefährden die Existenz einer Ergotherapie-Praxis sowie eines Kiezladens. Kritik kommt von Stella Merendino, die den Senat zum Handeln auffordert.

"Die Kündigungen des Kiezladens von Jana Bieslet und der Praxis von Nadja Schünemann bedeuten nicht nur den Verlust zweier wichtiger Orte gelebter Nachbarschaft, sondern haben unmittelbare Folgen für die Daseinsvorsorge vor Ort," erklärt die Bundestagsabgeordnete Merendino, in deren Wahlkreis die Novalisstraße liegt.

Die ergotherapeutische Praxis ist eine Anlaufstelle zahlreicher Patient*innen – gerade für Kinder. Frau Schünemann arbeitet seit Jahren eng mit Schulen und Kitas zusammen. Der Investor schlägt nun vor, Frau Schünemann solle künftig verstärkt Privatpatient*innen behandeln, um die hohe Miete zu finanzieren. „Das ist ein Schlag ins Gesicht aller, die auf das öffentliche Gesundheitssystem angewiesen sind“, so Merendino. „Es kann nicht sein, dass hier skrupellos private Profite über die öffentliche Daseinsvorsorge gestellt werden.“

Angesichts der drohenden Schließungen fordert Merendino politische Unterstützung vom Land Berlin: „Statt tatenlos zuzusehen, sollte sich der Senat für den Erhalt der beiden Einrichtungen einsetzen - oder zumindest über die Wohnungsbaugesellschaft WBM einen alternativen Standort in der Umgebung ermöglichen.“

Pressemitteilung herausgegeben von:

Stella Merendino, Mitglied des Deutschen Bundestags
Fraktion Die Linke
Sprecherin für Krankenhaus, Notfallversorgung & Rettungsdienst
Sprecherin für Globale Gesundheit
Sprecherin für Digitalisierung im Gesundheitswesen

Pressekontakt:

Vicco von Borries
[email protected]
Tel.: 0155 65134575
www.stella-merendino.de

 

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